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Segelflug-Bundesliga Runde 5

Es ist wirklich zum Mäusemelken. Nun haben wir schon die 4. Woche in Folge die Situation, dass im äußersten Südwesten von Deutschland am Wochenende schlechtes, kaum fliegbares Wetter vorherrscht. Dennoch haben wir gut gekämpft, mussten uns aber erneut mit einem Trostpunkt zufrieden geben. Michael Schlaich flog als Streckenflugtrainer gemeinsam mit Markus Ruf einen Schnitt von 86,75 km(h. Lothar Wittig flog von der Moenchsheide (Rheinland-Pfalz) einen Schnitt von 86,18 km/h. Sascha Costabel mit Frederick Hauenschild waren 72,5 km/h schnell. Joachim Schwenk flog von Zwickau aus 62,39 km/h und kam genauso wie Horst Kammerer mit Sascha Kopp (58,31 km/h) nicht in die Wertung. Nach 5 Runden liegen wir auf Platz 20, gerade mal noch 8 Punkte vor einem Abstiegsplatz. 5 der letzten 7 Mannschaften kommen aus Baden-Württemberg. In der zweiten Bundesliga kommen gar 8 der letzten 10 Mannschaften aus Baden-Württemberg. Dies zeigt eindrucksvoll, dass wir das Fliegen nicht verlernt haben sondern Petrus das Wetter in den letzten Wochen sehr ungerecht über Deutschland verteilt.
Nächste Woche findet von Samstag (25.05.) bis Samstag (01.06.) der internationale Hahnweide-Wettbewerb statt. Wir wünschen unseren Teilnehmern alles Gute! Alexander Fust (18m-Klasse), Markus Schweizer/Sascha Kopp sowie Sascha Costabel in der Doppelsitzerklasse.

Segelflug-Bundesliga Runde 4

Am Samstag war das Wetter viel zu windig für unseren Sport. Am Sonntag ging es nach etwas zögerlicher Auflockerung der Bewölkung dann ganz gut los. Der für uns brauchbare Wetterraum war begrenzt auf den Schwarzwald. Insbesondere im Südschwarzwald war richtig gutes Wetter.

Bild: Unterwegs in den Südschwarzwald …

Bild: Thermik-“Kurbeln” vor dem Feldberg.

Wir haben eine tolle Mannschaft am Start gehabt und sind mit insgesamt 8 Flügen belohnt worden. Am schnellsten flog Michael Schlaich (111,21 km/h) gefolgt von Horst Kammerer (107,67 km/h) und dem Team Alexander Fust/Frederick Hauenschild mit 100,52 km/h. Martin Kühn war zwar noch etwas schneller (105,10 km/h), hatte aber das bessere Flugzeug und bekam daher weniger Punkte. Aus Fluorn-Winzeln am Start waren außerdem Volker Herbst (90,33 km/h), Matthias Krauss (89,35 km/h), Dennis Schuster (82,65 km/h) und Joachim Schwenk (58,90 km/h). Joachim ist gut geflogen, er hat aber nicht die gesamte Wertungsdauer genutzt. Er geht am kommenden Wochenende zur Deutschen Meisterschaft der Clubklasse in Zwickau, hierfür wünschen wir ihm viel Erfolg!
In Summe haben wir den 16. Platz belegt. Im Norden war – wie schon letzte Woche – das Wetter deutlich besser. Unter den ersten 7 Mannschaften sind 5 aus Niedersachsen, das spricht für sich. Nach der 4. von 19 Runden sind wir leider auf den 17. Platz zurückgefallen. Wenn sich das Wetterglück mal wieder wendet, können wir schnell wieder unter die ersten 10 kommen, die Abstände sind noch recht eng und unsere Mannschaft top.

Segelflug-Bundesliga Runde 3

Bild: Schwieriges Segelflugwetter forderte die Piloten am Sonntag heraus.

Die dritte Runde war für die Piloten des LSV sehr frustrierend. Im Norden und in der Mitte Deutschlands war am Sonntag sehr gutes Segelflugwetter. Bei uns im Südwesten ging ab ca. 15 Uhr ein kleines Wetterfenster auf. Markus Schweizer und Sascha Kopp konnten dies gut nutzen und flogen einen Schnitt von 89,0 km/h. Leider fand sich sonst kein weiterer Pilot der das schwierige und zweifelhafte Wetter nutzen wollte. Ein Versuch von Dennis Schuster mit dem Motorsegler Piccolo war leider nicht von Erfolg gekrönt, da die Gleitleistungen dieses Flugzeuges bei solchem Wetter einfach nicht ausreichen.

Bild: Markus Schweizer und Sascha Kopp bereiten sich auf den Start vor. Die Aussichten sich schauerhaft.

Wir müssen uns in Runde 3 mit einen Trostpunkt und Platz 28 zufrieden geben. Einer unserer Konkurrenten aus Königsdorf (südlich München) fuhr mit drei Flugzeugen nach Schwandorf um sich dann auch mit einem Punkt zufrieden zu geben. Da hat die ganze Motivation auch nicht so viel gebracht.

Wir liegen nach 3 von 19 Runden nun auf Platz 14.

Segelflug-Bundesliga Runde 2

Nachdem am Samstag das Wetter überhaupt nicht nutzbar war bestand eine gewisse Resthoffnung für den Sonntag. Immer wieder zogen Schauerlinien durch und es war nicht klar, ob man einen Wertungsflug hinbekommt. Aufgrund dieser Unsicherheit haben sich leider nur zwei optimistische Piloten gefunden die geflogen sind. Harry Hezel flog gemeinsam mit Dennis Schuster im Doppelsitzer, als zweiter Pilot ging Michael Schlaich an den Start. Oswin Schuster zog gegen 15 Uhr die beiden Segelflugzeuge in die Luft. Unter dann doch ganz brauchbaren Bedingungen führten die Flüge zunächst nach Reiselfingen, anschließend nach Norden bis kurz vor Simmersfeld. Von dort wieder nach Süden bis in die Gegend von Löffingen und zurück nach Winzeln.

Harry und Dennis brachten 86,37 km/h und Michael Schlaich 94,97 km/h in die Wertung. Am Ende belegten wir den 13. Platz und holten uns 8 wertvolle Punkte. Aufgrund der hohen Leistungsdichte in der Bundesliga kommt man mit nur 2 Piloten normalerweise nicht über den Trostpunkt hinaus. Daher kann man schon sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind. Mit einem weiteren Piloten wäre Platz 6, 7 oder 8 möglich gewesen. In Summe liegen wir nach 2 von 19 Runden auf dem 10. Platz.

Segelflug-Bundesliga Runde 1

Mit dem dritten Aprilwochenende startet die neue Bundesligasaison: Den Piloten des Luftsportvereins gelang am Osterwochenende ein solider Start in die Saison 2019. Mit Rang 8 und 13 Punkten darf das Team zufrieden sein. Insgesamt 7 Piloten waren am Start. Der Samstag war der deutliche bessere Tag, daher wurden auch dort die schnellsten Flüge gemacht. Markus Schweizer (107,41 km/h), Martin Kühn (96,32 km/h) sowie Sascha Kopp (77,22 km/h) kamen in die Wertung. Sie flogen alle drei im Südschwarzwald und konnten dabei die bereits fortgeschrittenen Bauarbeiten des neuen Fußballstadions in Freiburg von oben betrachten.

 

Text: Michael Schlaich, Volker Herbst

Bilder: Volker Herbst