LSV Schwarzwald

4. Bundesligarunde - erneut schwieriges Wetter

Posted by Harry Hezel (harry hezel) on May 20 2010 at 3:54 PM
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Wetterexperten sind sich eins: Das Wetter im diesjährigen Mai ist zu kalt – bis jetzt sogar kälter als im April – und zu nass. Dennoch sei das laut Meteorologen nichts Ungewöhnliches.

Den Pilotinnen und Piloten im Bundesliga-Team des LSV Schwarzwald bereitet das Maiwetter weiterhin Schwierigkeiten. So war am vergangenen Samstag, der Beginn in die vierte Runde der Bundesliga, bei zum Teil aufliegender Schichtbewölkung und anhaltendem Regen kein Segelflug möglich. Das entsprach den Prognosen von letzter Woche. Die deutliche Wetterbesserung, die für den darauffolgenden Sonntag prognostiziert wurde, kam im Süden Deutschlands nur bedingt zum Tragen. In Nord- und Mitteldeutschland dagegen konnte man mit besseren Bedingungen rechnen.

Mit gemischten Gefühlen, aber dennoch motiviert, bereitete sich ein Großteil des Teams am Sonntagmorgen mit 11 Leistungssegelflugzeugen auf den Start vor. Das Ziel: Sammeln von ausreichend Punkten, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

Direkt nach dem Start am Flugplatz Winzeln-Schramberg sahen sich die Pilotinnen und Piloten mit den erwarteten schwierigen Bedingungen im Schwarzwald konfrontiert. Feuchte Luftmassen, starker Wind und sehr niedrige Wolkenuntergrenzen erschwerten das Auffinden von thermischen Aufwinden, die den Abflug der Mannschaft in Richtung Norden, zum deutlich besseren Segelflugwetter, möglich machen sollten.

Schon kurz nach dem Start landete ein Teil des Teams wieder am Startflugplatz oder auf Äckern im Bereich von Freudenstadt. Lediglich Michael Schlaich, Matthias Sturm und Konstantin Engelhard bewerkstelligten den Abflug ins tiefer gelegene Rheintal und konnten sich im Hangwind an der Westseite des Schwarzwalds nach Norden durchkämpfen. Markus Schweizer und Harry Hezel gelang es, bei tiefen Arbeitshöhen durch den Nordschwarzwald ins tiefer gelegene Kraichgau zu kämpfen. Wie erwartet präsentierten sich nördlich von Pforzheim deutlich bessere Wetterbedingungen, die das Team auch auszunutzen wusste. Am weitesten kamen Michael Schlaich mit einem Ausflug in den Pfälzer Wald und Markus Schweizer, der über Walldürn und Aalen bis nach Kirchheim/Teck flog – beide mit jeweils knapp 370 Kilometern.

Letztlich ist das ganze Team am Abend mit Motorkraft (Segelflugzeug mit Hilfsmotor) oder nach einer Außenlandung und anschließendem Abholen mit dem Segelfluganhänger durch die Fliegerkameraden, zum Flugplatz Winzeln-Schramberg zurückgekehrt.

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